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Inhouse · 2 bis 3 Stunden · auf Anfrage

Notfall­training für Arztpraxis und Pflege
Trainiert wird bei Ihnen, nicht im Seminarraum

Ein Kreislaufstillstand im Wartezimmer, eine Anaphylaxie nach der Spritze, ein Sturz im Pflegebett. Ihr Team weiß fachlich, was zu tun ist – die Frage ist, ob im Ernstfall jeder Handgriff und jede Absprache sitzt. Genau das trainieren wir, in Ihren Räumen und mit Ihrem Notfallequipment.

★★★★★ 4,9 aus 107 Google-Bewertungen
Praxisteam in blauen Kasacks übt Reanimation und Beatmung mit geöffnetem Notfallkoffer
2–3Stunden
Trainingsdauer
AEDTrainingsgerät
bringen wir mit
100Prozent Ihrer
eigenen Räume
4,9aus 107 Google-
Bewertungen
Der Unterschied

Warum das kein normaler Erste-Hilfe-Kurs ist

Ihr Team hat eine medizinische Ausbildung. Ein Kurs, der bei der stabilen Seitenlage anfängt, ist verschenkte Zeit. Wir setzen dort an, wo es im Praxisalltag tatsächlich hakt.

Training in echten Räumen

Wir üben im Behandlungszimmer, auf dem Flur, am Pflegebett. Wie kommt die Trage um die Ecke? Passt die Liege durch die Tür? Solche Fragen fallen im Seminarraum nie auf.

Ihr Notfallkoffer wird gesichtet

Wir gehen gemeinsam durch Koffer, Rucksack oder Notfallwagen. Weiß jeder, wo der Beatmungsbeutel liegt? Ist etwas abgelaufen? Fehlt eine Größe? Das ist regelmäßig der wertvollste Teil des Termins.

Rollen und Absprachen

Notfälle scheitern selten am Wissen und oft an der Kommunikation. Wer übernimmt die Kompressionen, wer ruft an, wer holt den AED, wer empfängt den Rettungsdienst an der Tür.

Nachweis für Begehungen

Sie bekommen eine namentliche Bescheinigung mit den trainierten Inhalten – als Beleg für Ihre QM-Dokumentation und für Begehungen.

Zwei verschiedene Dinge

Notfalltraining oder betrieblicher Ersthelfer?

Im medizinischen Bereich werden die beiden regelmäßig verwechselt. Sie erfüllen unterschiedliche Anforderungen, werden unterschiedlich abgerechnet und richten sich an unterschiedliche Leute. Viele Praxen brauchen beides.

 NotfalltrainingBetrieblicher Ersthelfer
Für wenÄrzte, MFA, Pflegekräfte – medizinisches FachpersonalAlle Beschäftigten, auch Empfang, Verwaltung, Haustechnik
InhaltReanimation auf Profi-Niveau, Atemwegs­management, Notfall­medikamente, Praxis­szenarienKlassische Erste Hilfe: Wunden, Unfälle, Basis­reanimation
Dauer2 bis 3 Stunden9 Unterrichtseinheiten, ein ganzer Tag
AnforderungQualitäts­management, unter anderem G-BA-RichtlinienDGUV Vorschrift 1
AbrechnungPraxis- oder Einrichtungs­kostenErstattung durch die Berufs­genossenschaft, meist BGW

Der übliche Weg: einmal im Jahr das Notfalltraining fürs ganze Team, dazu die Ersthelfer-Ausbildung für die dafür benannten Personen alle zwei Jahre.

Kernstück des Trainings

Reanimations­training und AED

Der größte Teil der Zeit geht in die Wiederbelebung. Nicht als Vortrag, sondern an Puppen mit digitaler Rückmeldung – Drucktiefe, Frequenz und Entlastung werden gemessen, und fast jeder korrigiert nach der ersten Runde etwas.

Was geübt wird

Herz-Lungen-Wiederbelebung

  • Kompressionen mit Rückmeldung zu Tiefe, Frequenz und vollständiger Entlastung
  • Der fliegende Wechsel im Zweier- und Dreierteam, ohne Pause in den Kompressionen
  • Beatmung mit Beutel und Maske, Umgang mit Güdel- und Larynxtubus
  • Auf Wunsch Säuglings- und Kinderreanimation – für Pädiatrie und Kinderzahnheilkunde
Am Gerät

AED-Einsatz

  • Wir bringen Trainings-AED mit – und beziehen Ihr eigenes Gerät ins Szenario ein, wenn Sie eines haben
  • Elektroden kleben, Analysephase, Schock auslösen, sofort weiter mit Kompressionen
  • Sonderfälle: Schrittmacher, Pflaster auf der Brust, nasse Haut, starke Behaarung
  • Wo hängt Ihr Gerät, wie lange braucht jemand hin und zurück – das wird abgelaufen, nicht geschätzt

Für das Reanimationstraining ist auch die englische Abkürzung BLS (Basic Life Support) gebräuchlich – gemeint ist dasselbe.

Weitere Inhalte

Notfall­algorithmen für den Praxisalltag

Neben der Reanimation trainieren wir die Notfälle, die in Praxen und Pflegeeinrichtungen tatsächlich vorkommen. Welche davon Schwerpunkt werden, stimmen wir vorher mit Ihnen ab.

  • Herzinfarkt und Schlaganfall – früh erkennen, richtig lagern, den Rettungsdienst mit den passenden Angaben alarmieren
  • Anaphylaxie – der Klassiker nach Injektion oder Lokalanästhesie. Erkennen, Adrenalin, Lagerung, Überwachung
  • Synkope und Kollaps – in Zahnarztpraxen der häufigste Zwischenfall überhaupt
  • Krampfanfall – schützen statt festhalten, Dauer im Blick behalten, wann es ein Notfall wird
  • Akute Atemnot – Asthma, Exazerbation, Fremdkörper. Lagerung, Sauerstoff, Abgrenzung
  • Aspiration – Schwerpunkt in der Altenpflege, wo Verschlucken zu den häufigsten Notfällen zählt
  • Sturz im Pflegebereich – Beurteilung, Umgang mit Verdacht auf Fraktur, Dokumentation
Zielgruppen

Für welche Einrichtungen wir kommen

Arztpraxen

Hausärzte, Fachärzte, medizinische Versorgungszentren. Schwerpunkt Reanimation, Anaphylaxie und die Anforderungen des Qualitätsmanagements.

Zahnarztpraxen

Hier stehen Synkope, Kollaps und Zwischenfälle bei der Lokalanästhesie im Vordergrund – plus der sichere Umgang mit dem Notfallkoffer im Behandlungszimmer.

Pflegeeinrichtungen

Stationäre Pflege und Seniorenresidenzen. Aspiration, Sturz, Schlaganfall, und die Frage, wie der Rettungsdienst nachts schnell ins Haus kommt.

Ambulante Pflegedienste

Das Team ist über den Tag verteilt und der Notfall passiert allein in einer fremden Wohnung. Wir trainieren genau diese Ausgangslage.

Kosten

Tagespauschale statt Preis pro Kopf

Anfahrt, Übungspuppen, Trainings-AED und Bescheinigungen sind enthalten. Wir rechnen als Tagespauschale ab, nicht pro Kopf – wie hoch sie ausfällt, hängt von Teilnehmerzahl, Anfahrt und Umfang ab. Sagen Sie uns kurz, worum es geht, dann bekommen Sie ein verbindliches Angebot. Feste Termine gibt es dafür nicht, weil wir uns nach Ihrem Dienstplan richten.

Der Regelfall

Bis 10 Teilnehmer

Eine Praxis, ein Behandlungsteam, eine Station.

Auf Anfrage
Tagespauschale, inkl. Anfahrt und Material
  • 2 bis 3 Stunden in Ihren Räumen
  • Sichtung Ihres Notfallequipments
  • Namentliche Bescheinigung fürs QM
Größere Häuser

Bis 20 Teilnehmer

Mehrere Stationen oder ein größeres Praxiszentrum.

Auf Anfrage
Tagespauschale, inkl. Anfahrt und Material
  • Alles wie nebenan
  • Aufgeteilt in zwei Gruppen
  • Auch als Schichtwechsel-Termin
Häufige Fragen

Was Praxen und Einrichtungen fragen

Wie lange dauert das Training und wann können wir es legen?
In der Regel zwei bis drei Stunden. Damit passt es in einen Mittwochnachmittag, einen Schließtag oder eine geplante Teamsitzung. In der Pflege legen wir es oft in den Schichtwechsel, damit Früh- und Spätdienst zusammenkommen.
Wird das Training für unser Qualitätsmanagement anerkannt?
Das regelmäßige Notfalltraining des gesamten Teams ist eine zentrale Forderung der Qualitätsmanagement-Richtlinien, unter anderem des G-BA. Sie erhalten eine namentliche Bescheinigung, in der die trainierten Inhalte aufgeführt sind – das ist der Nachweis, den Sie bei Begehungen vorlegen.
Üben wir mit unserem eigenen Defibrillator?
Wenn Sie einen haben: ja. Wir bringen eigene Trainingsgeräte mit, beziehen Ihr Gerät aber ins Szenario ein – Standort, Bedienung, Elektrodengrößen. Auslösen lassen wir es natürlich nicht, dafür sind die Trainingsgeräte da.
Verbrauchen wir dabei unser eigenes Notfallmaterial?
Nein. Wir bringen Übungsmaterial mit. Ihr eigenes Material sichten wir nur – wo liegt was, ist alles vollständig, ist etwas abgelaufen. Verbraucht wird nichts davon.
Können wir Schwerpunkte setzen?
Ja, und wir fragen ohnehin vorher danach. In der Zahnarztpraxis liegt der Fokus meist auf Synkope und Anaphylaxie, in der Altenpflege auf Aspiration und Schlaganfall, bei Kinderärzten auf pädiatrischen Notfällen. Schreiben Sie einfach in die Anfrage, was bei Ihnen vorkommt.
Wie oft sollte das Training wiederholt werden?
Üblich ist einmal jährlich. Handlungsabläufe, die selten gebraucht werden, verlieren sich schneller, als die meisten vermuten – und ein Team, das sich seit dem letzten Mal verändert hat, ist faktisch ein neues Team.

Notfalltraining anfragen

Damit das Angebot passt: Nennen Sie uns bitte die Art der Einrichtung, die Teilnehmerzahl, den Standort und ein bis zwei Wunschtermine. Wenn Sie Schwerpunkte haben – etwa pädiatrische Notfälle oder Aspiration – schreiben Sie das gleich dazu.

Schreiben Sie uns – wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an.
Bitte schreiben Sie uns eine kurze Nachricht.

Vielen Dank!

Ihre Nachricht ist bei uns eingegangen. Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

Unverbindlich Antwort in der Regel am selben Werktag
Nächster Schritt

Ein Nachmittag, und Ihr Team ist eingespielt

Sagen Sie uns, was für eine Einrichtung Sie sind und wie viele Leute dabei sind – den Rest klären wir am Telefon.

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