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Prüfung nach DIN 14406-4

Feuer­löscher-Wartung
Wir kommen zu Ihnen, Sie bekommen den Nachweis

Sachkundigenprüfung direkt in Ihrem Betrieb: geöffnet, geprüft, verplombt, dokumentiert. Sie behalten Ihre Geräte, wir bringen das Werkzeug – und Sie haben am selben Tag das Protokoll, nach dem bei einer Begehung gefragt wird.

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Sachkundiger prüft einen Feuerlöscher vor Ort im Betrieb
Rechtsgrund

Warum der Löscher an die Wand allein nicht reicht

Ein Feuerlöscher ist ein Arbeitsmittel. Damit fällt er unter die Betriebssicherheitsverordnung: Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass er im Ernstfall funktioniert, und das in wiederkehrenden Abständen prüfen lassen. Die Arbeitsstättenregel ASR A2.2 legt zusätzlich fest, wie viele Löscher ein Betrieb überhaupt braucht und wo sie hängen.

Die technische Vorgabe für die Prüfung selbst steht in der DIN 14406-4. Sie beschreibt, was ein Sachkundiger kontrollieren muss und wie das Ergebnis dokumentiert wird. Ohne diese Prüfung ist ein Löscher formal ein ungeprüftes Arbeitsmittel – unabhängig davon, wie neu er aussieht.

Der dritte Beteiligte taucht erst auf, wenn es zu spät ist: der Versicherer. Nach einem Brand wird nach dem Prüfnachweis gefragt. Wer ihn nicht vorlegen kann, diskutiert über die Deckung – und zwar in dem Moment, in dem der Betrieb ohnehin steht. Das ist der eigentliche Grund, warum sich die Prüfung lohnt, nicht die Vorschrift.

Ablauf

Was bei der Prüfung tatsächlich passiert

Fünf Schritte pro Gerät. Ein geübter Prüfer schafft rund fünfzehn Löscher in der Stunde – bei größeren Beständen entsprechend zügiger.

1 · Sichtprüfung. Der Behälter wird auf Korrosion, Risse und äußere Beschädigungen kontrolliert. Dazu gehört auch der Standort: Hängt das Gerät dort, wo es laut Plan hängen soll? Ist es frei zugänglich oder steht ein Rollcontainer davor? Ist die Kennzeichnung noch sichtbar? Genau diese Punkte fallen bei einer Begehung als Erstes auf.

2 · Innere Prüfung. Der Löscher wird geöffnet. Beim Pulverlöscher prüfen wir, ob das Pulver noch fließfähig ist – nach Jahren an einer vibrierenden Wand oder in feuchter Umgebung verklumpt es, und dann kommt im Ernstfall nichts heraus. Beim Schaumlöscher geht es um das Löschmittel selbst, beim CO2-Löscher um den Füllstand über das Gewicht. In allen Fällen wird der Druck des Treibmittels kontrolliert.

3 · Verschleißteile. Dichtungen, Schläuche, Armaturen und Steigrohr werden geprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Das sind die Teile, an denen ein Löscher still versagt: Der Behälter sieht einwandfrei aus, aber die Dichtung ist hart geworden und der Druck über Jahre entwichen.

4 · Wiederherstellung. Fachgerecht verschließen, verplomben, neue Prüfplakette anbringen. Auf der Plakette stehen Monat und Jahr der nächsten fälligen Prüfung – das ist die Angabe, an der sich Behörde und Versicherer orientieren.

5 · Erfassung. Jedes Gerät wird über einen QR-Code erfasst und in Ihrer digitalen Übersicht aktualisiert. Damit wissen Sie später nicht nur, dass geprüft wurde, sondern welches Gerät wo hängt, wie alt es ist und wann es das nächste Mal dran ist. Bei dreißig Löschern über vier Etagen ist das der Unterschied zwischen einer Liste und einem Suchspiel.

Aus der Praxis

Was wir am häufigsten finden

Fast nie ist es ein kaputter Löscher. Fast immer ist es die Umgebung.

Zugestellt

Regal, Palette, Garderobe. Ein Löscher, an den man im Rauch nicht in Sekunden herankommt, erfüllt seinen Zweck nicht – auch wenn er technisch einwandfrei ist.

Falsches Löschmittel

Pulver in der Küche, wo ein Fettbrandlöscher der Klasse F hingehört. Oder Wasser neben der Elektroverteilung. Die Zahl stimmt, die Wirkung nicht.

Druck verloren

Manometer im roten Bereich, meist über Jahre durch eine hart gewordene Dichtung. Von außen sieht man dem Gerät nichts an.

Kein Nachweis

Geprüft wurde, das Protokoll liegt aber bei einem Dienstleister, den es nicht mehr gibt. Für Behörde und Versicherer zählt nur, was Sie vorlegen können.

Danach

Instandsetzen oder austauschen?

Kleinigkeiten erledigen wir direkt vor Ort: Plombe, Manometer, Schlauch, Dichtung. Dafür muss kein Gerät mitgenommen und kein zweiter Termin gemacht werden.

Ist ein Löscher nicht mehr wirtschaftlich zu retten, sagen wir das offen, statt eine teure Instandsetzung zu verkaufen. Wir nehmen das Gerät auf Wunsch zur fachgerechten Entsorgung mit und stellen ein Neugerät. Dieselbe Frage stellt sich bei sehr alten Beständen ohnehin: Ab einem gewissen Alter kostet die Aufarbeitung mehr als ein neuer Löscher.

Ein Sonderfall betrifft gerade viele Betriebe: Ab dem 23. Oktober 2026 dürfen PFAS-haltige Schaumlöscher nicht mehr verkauft oder nachgefüllt werden. Wer solche Geräte im Bestand hat, sollte den Wechsel nicht bis zum Stichtag aufschieben – danach wird es weder billiger noch einfacher.

Ergebnis

Was Sie nach dem Termin in der Hand haben

Drei Dinge, und alle drei zählen an unterschiedlichen Stellen. Die Prüfplakette am Gerät zeigt jedem, der davorsteht, wann die nächste Prüfung fällig ist. Das Prüfprotokoll listet jedes Gerät einzeln mit Standort, Typ, Baujahr und Befund – das ist der Nachweis, den Bauaufsicht, Berufsgenossenschaft oder Versicherer sehen wollen. Die digitale Bestandsübersicht hält fest, was Sie insgesamt haben und was wann ansteht.

Der Unterschied zwischen Plakette und Protokoll wird oft unterschätzt. Die Plakette beweist, dass geprüft wurde. Das Protokoll beweist, was geprüft wurde und mit welchem Ergebnis. Im Schadensfall zählt das zweite.

  • Prüfplakette mit Monat und Jahr der nächsten Prüfung
  • Prüfprotokoll je Gerät, digital und archivierbar
  • Bestandsübersicht über alle Standorte per QR-Code
  • Hinweis auf Mängel, die nicht am Löscher liegen – Standort, Kennzeichnung, Erreichbarkeit
Vor dem Termin

Vier Minuten Vorbereitung sparen eine Stunde

Nichts davon ist Pflicht. Aber jeder Punkt, der vorher geklärt ist, verkürzt den Termin spürbar.

Zugang zu allen Bereichen. Der Löscher im verschlossenen Technikraum, im Serverraum oder im Keller des Nachbargebäudes ist der häufigste Grund für einen zweiten Termin. Jemand muss uns überall hineinlassen können – dabeibleiben muss diese Person nicht.

Das letzte Prüfprotokoll, falls vorhanden. Damit sehen wir sofort, was zuletzt auffiel, welche Geräte grenzwertig waren und ob seitdem etwas dazugekommen ist. Fehlt das Protokoll, ist das kein Problem – wir legen den Bestand dann neu an.

Ein Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen darf. Wenn ein Gerät nicht mehr zu retten ist, stellt sich die Frage nach Ersatz sofort. Wer das entscheiden kann, spart Ihnen einen Rückruf und uns eine zweite Anfahrt.

Ein Hinweis auf Sonderbereiche. Küche, Serverraum, Lager mit Lithium-Ionen-Akkus, Werkstatt mit brennbaren Flüssigkeiten: Dort gelten oft andere Löschmittel als im Rest des Hauses. Wenn wir das vorher wissen, bringen wir passende Ersatzgeräte gleich mit, statt Ihnen hinterher etwas zu schicken.

Bei gemischten Beständen – und das ist eher die Regel als die Ausnahme – hängen Geräte verschiedener Hersteller aus verschiedenen Jahrzehnten nebeneinander. Geprüft wird nach Norm, nicht nach Marke, das ist kein Hindernis. Es lohnt sich aber, den Bestand bei der Gelegenheit einmal sauber zu erfassen: Danach wissen Sie, welche Geräte in den nächsten Jahren ohnehin ersetzt werden müssen, und können das planen statt überrascht zu werden.

Kurz gefasst

Fristen, Preise, Anfahrt

Drei Fragen, die fast immer als Nächstes kommen – jede hat ihre eigene Seite.

Wie oft? Die Sachkundigenprüfung steht alle zwei Jahre an, gerechnet ab dem Datum auf der Plakette. Bei starker Beanspruchung kann der Abstand kürzer ausfallen, und neben der Zwei-Jahres-Prüfung gibt es weitere Fristen für Instandhaltung und Austausch.

Was kostet es? Der Preis hängt an der Gerätezahl, am Alter des Bestands und daran, ob Instandsetzungen anfallen. Bei größeren Beständen wird es pro Gerät günstiger.

Wo prüfen Sie? Wir kommen in Ihren Betrieb, in Berlin und in ganz Brandenburg. Unser Sitz liegt im Havelland, wir sind also keine Zentrale, die von weit her anreist.

Weiß Ihr Team, wie man einen Löscher bedient? Geprüfte Geräte nützen wenig, wenn im Ernstfall niemand den Sicherungsstift zieht. Beim Löschtraining löscht jeder Teilnehmer einmal selbst – am Firetrainer, mit echtem Feuer.
Zum Löschtraining
Häufige Fragen

Fragen zur Feuerlöscher-Prüfung

Müssen die Löscher zu Ihnen gebracht werden?
Nein. Wir prüfen vor Ort in Ihrem Betrieb, inklusive Öffnen und Instandsetzen. Nur Geräte, die aufgearbeitet oder entsorgt werden müssen, nehmen wir auf Wunsch mit.
Wie lange dauert das, und stört es den Betrieb?
Ein geübter Prüfer schafft rund fünfzehn Geräte in der Stunde. Bei kleineren Beständen ist das eine gute Stunde, bei größeren planen wir entsprechend. Gearbeitet wird dort, wo die Löscher hängen – Ihre Abläufe müssen dafür nicht stillstehen.
Wer darf Feuerlöscher überhaupt prüfen?
Nur Sachkundige nach DIN 14406-4. Das ist keine Formalie: Ein Prüfvermerk von jemandem ohne diese Qualifikation ist im Zweifel wertlos, und genau das fällt erst im Schadensfall auf.
Was passiert, wenn wir eine Frist verpasst haben?
Nachholen, so schnell es geht. Ein überfälliger Löscher ist kein Weltuntergang, aber ein Mangel, der bei jeder Begehung auffällt – und im Schadensfall die Frage nach dem Verschulden aufwirft. Wir setzen den Bestand in einem Termin wieder auf Stand.
Können Sie auch Geräte von anderen Herstellern prüfen?
Ja. Geprüft wird nach Norm, nicht nach Marke. Auch gemischte Bestände aus verschiedenen Jahren und von verschiedenen Anbietern sind kein Problem – das ist eher der Normalfall.
Wir haben keine Ahnung, was wir überhaupt haben. Geht das trotzdem?
Ja, das ist häufiger als Sie denken. Wir gehen das Objekt durch, erfassen jedes Gerät mit Standort und Typ und legen die Bestandsübersicht neu an. Danach wissen Sie zum ersten Mal genau, was da hängt.

Prüftermin anfragen

Nennen Sie uns Standort, ungefähre Anzahl der Löscher und wann zuletzt geprüft wurde – Sie bekommen ein konkretes Angebot, unverbindlich und innerhalb eines Werktags.

Feuerlöscher-Wartung anfragen

Schreiben Sie uns – wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

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Nächster Schritt

Bestand prüfen lassen

Sagen Sie uns Standort und Gerätezahl – den Rest organisieren wir.

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